Katholische Pfarrgemeinde St. Gallus
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Der Tod


Der Tod als Ende des irdischen Lebens stellt eines der größten  Rätsel des menschlichen Daseins dar. Heute fällt es den meisten Leuten schwer, sich mit Themen wie Tod, Sterben und Trauer auseinanderzusetzen. Das hat seinen Grund vor allem darin, dass diese Themen in der heutigen Leistungsgesellschaft oft tabuisiert und/oder an den Rand gedrängt werden. Hinzu kommt die Tatsache, dass das Jung - sein betont wird und die natürliche Reaktion der Trauer keinen Platz mehr findet.

 

Mit dem Tod eines geliebten Menschen stirbt ein Teil von uns; denn der geliebte Mensch ist zu einer „zweiten Hälfte unserer Seele geworden“ (V. Kast). Aus einer langjährigen Beziehung ist eine gemeinsame innere und äußere Welt erbaut worden, die durch den Tod nicht mehr vorhanden ist. Von nun an muss die lebende Person ohne jene geliebte (d.h. alleine) im Leben auskommen, was jedem Menschen sehr schwer fällt. Das Sterben bedeutet einen dauerhaften Abschied, Verlust, Schmerz und Leere. Es bleibt einzig die offene, unbeantwortete Frage nach dem „Danach“.

 

Aus christlicher Sich bedeutet der Tod nicht das Ende, sondern stellt den Übergang dar, vom irdischen Leben in das Leben bei Gott. Denn im Tod ruft Gott den Menschen zu sich. Die Passionsworte Jesu „Dein Wille geschehe“ sind Ausdruck des totalen Vertrauens, Hingabe und Liebe in den Heilsplan Gottes.

 

Wenn der Trauerfall eingetreten ist                                                                    zurück